Glossar

Abtauheizungen
Bei der Reparatur (z.B. von Tiefkühlanlagen) beginnt man mit der Suche nach der Störungsursache.  Mit Messgeräten stellt man mögliche Fehler an der elektrischen Anlage fest. Man überprüft den Thermostat und wechselt ihn, falls er defekt ist, aus. Man erneuern schadhafte Heizstäbe oder Heizdrähte bei einem Gebrechen in der Abtauheizung. Undichte Stellen an den Kühlrohren stellt man durch eine kältetechnische Druckprobe fest. Dazu füllt man die Anlage mit einem Kühlmittel und setzt sie durch Einspritzen von Stickstoff unter Druck. Ein Druckabfall zeigt eine Undichtheit im Rohrsystem an. Ist eine Verbindung undicht, tauscht man das Verbindungsstück aus oder sägt den schadhaften Rohrleitungsteil ab und setzt ein neues Rohrstück durch Löten oder Schweißen ein. Nach einer nochmaligen Druckprobe füllt man die Anlage mit frischem Kühlmittel auf, macht einen Probelauf und stellt den Thermostat auf die gewünschte Temperatur ein.
Badetuchtrockner

Ein bekanntes Übel: Frottierwäsche bleibt oft stundenlang feucht und ist damit unhygienisch. Ausserdem erfüllt sie ihren eigentlichen Zweck nicht. Abhilfe schafft hier der Lükon Badetuchtrockner, der je nach Bedarf eingeschaltet werden kann. Der schwenkbare Badetuchtrockner verfügt über einen integrierten Timer. Dieser sorgt dafür, dass sich das Gerät automatisch ausschaltet. Der Badetuchtrockner lässt sich einfach montieren.

BELC

Der Begriff BELC steht für Backer ELC AG wobei EL auf die vorangehende Firma Electrolux hinweist und das C für Schweiz steht.

Begleitheizungen

Eine Begleitheizung ist die Beheizung eines Rohres mit einer elektrischen Heizleitung, welche um die Rohre gelegt wird. Diese Beheizungsart wird beispielsweise verwendet um wasserführende Leitungen im Winter vor Frost zu schützen oder Warmwassertemperaturen vorzuhalten. Die Heizleitungen sind aus Kunststoff mit eingearbeiteten Kohlenstoffteilche.

Boilerheizungen

Im elektrisch beheizten Warmwasserspeicher befindet  sich ein elektrisches Heizelement. Es besteht aus einem Heizleiter (Widerstandsdraht) in einem schützenden, korrosionsbeständigen Metallrohr. Neben dem Heizelement befindet sich das Fühlrohr eines temperaturgesteuerten Schalters zur Temperaturregelung. Dessen Sollwert kann mit einem Drehknopf verstellt werden. Der Schalter ist meist ein elektromechanisches System, bei dem die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten verschiedener Materialien (z. B. Glasstab in einem Metallrohr) zusammen mit einem Sprungschalter ausgenutzt werden. Oft wird auch eine Flüssigkeit verwendet, die über ein Rohr auf eine Membran arbeitet. Zusätzlich befindet sich in der Nähe des Heizelementes ein Temperaturschalter, der bei Versagen des Reglers Brand und Zerstörung vermeidet. Diese thermische Sicherung ist rücksetzbar oder sie muss nach dem Ansprechen ausgetauscht werden.
Temperatursensor und Heizelement befinden sich in einem Gefäß aus Kupfer, Kunststoff oder — bei Druckboilern — aus Edelstahlblech, aus verzinktem Stahlblech (zum Korrosionsschutz mit einer Opferanode aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung ausgestattet) oder aus emailliertem Stahlblech.

Druckguss Düsenheizungen

Wettbewerbsfähige Düsenheizungen zur Beheizung der Kokillen beim Druckguss.

Druckguss-Werkzeugheizungen

Zur Temperierung von Werkzeugen und Formen (z.B. Spritzgiess- und Druckgusswerkzeugen) werden in der Industrie verschiedene Verfahren eingesetzt. Die bekanntesten sind:

  • Interne oder externe Induktionsheizung
  • Infrarotstrahlung
  • Widerstandsheizelemente (Dickschichtheizung / Heizpatronen)
Durchlauferhitzer

Ein Durchlauferhitzer ist ein fest installiertes Gerät zur Warmwasserbereitung. Im Gegensatz zum Boiler, der in einem Vorratsbehälter eine  begrenzte Warmwassermenge bereitstellt, erwärmt  ein Durchlauferhitzer das Wasser erst dann, wenn ein Wasserhahn geöffnet wird. Durch die hohe Wärmeleistung kann ein Durchlauferhitzer kontinuierlich warmes Wasser erzeugen. Durchlauferhitzer werden meistens für die dezentrale Warmwasserversorgung (z. B. im Badezimmer, weniger häufig in der Küche) eingesetzt. Sie eignen sich nicht zur Bereitung von kochendem Wasser. Dient das Gerät gleichzeitig zum Betrieb der Heizung, so handelt es sich um eine Kombitherme. Aktuelle Modelle ermöglichen auch den Anschluss an eine Solaranlage.

Durchlauferhitzer Brauchwasser

Behälter Cr-Ni-Mo-Stahlblech, 1.4435, im Schutzgas verschweisst. Rohrheizkörper in Edelstahl 1.4529, in Dichtungsflansch eingeschweisst und mittels Druckflansch mit dem Behälter verschraubt. Mitgelieferte Montagekonsolen ermöglichen eine Wand-, Deckenoder Bodenmontage. Lieferung ohne Wärmeisolation. Diese ist bauseits zusammen mit den Leitungen vorzusehen. Das stirnseitig angebaute Anschlussgehäuse enthält: Thermostat einstellbar von 30 – 85 °C, Begrenzer fest eingestellt auf 110 °C, beide in Hauptstromkreis geschaltet, Anschlussklemmen und Kabelverschraubung.
Betriebsdruck 6 bar. Prüfdruck 9 bar. Die Modelle ab 10 kW verfügen über zwei gegenüberliegend eingebaute komplette Heizeinsätze mit Anschlussgehäuse und Regelgeräten. Vor Inbetriebnahme ist der Durchlauferhitzer sorgfältig zu entlüften. Vorhandene Luftblasen könnten zur Zerstörung der Heizung führen. Nur für Horizontalmontage

Durchlauferhitzer Rohrmodell

Der Durchlauferhitzer besteht aus einem Rohr G 2“ mit Anschlüssen G 1“. Das Rohr ist in St 35 gefertigt und mit Rostschutzfarbe behandelt. Der Heizeinsatz ist aus drei Lükon Rohrheizkörpern in 1.4541, Ø 8,3 mm, gefertigt. Er ist mit einer Messing-Verschraubung G 1½“ im Rohr eingebaut. Das Anschlussgehäuse aus Kunststoff enthält einen Thermostat, regulierbar von 30 bis 85 °C mit Begrenzer bei 110 °C, im Hauptstrom. Schutzart IP 21. Folgende Ausführungen sind auf Anfrage erhältlich:

  • Ausführung in Edelstahl 1.4301
  • Mit elektronischem Thermostat +/- 2°C
  • Ausführung in anderen Schutzklassen

Empfohlene Montagelage: horizontal (Vertikalmontage möglich)

Durchlauferhitzer Warmwasser

Durchlauferhitzer für Warmwasser-Zentralheizungen sind als Direktheizer, zur Erwärmung von Speicherwasser in separaten Behältern oder in Kombination mit anderen Energiearten wie Wärmepumpen, Sonnenergie usw. einsetzbar. Drei mögliche Montagearten gewährleisten einen individuellen Einsatz: horizontale Bodenmontage, horizontale oder vertikale Wandmontage. Zur Bestimmung der Anschlusspositionen ist die vorgesehene Montageart bei Bestellung anzugeben. Auf einwandfreie Entlüftungsmöglichkeit achten. Der eingebaute Thermostat/Begrenzer mit Übertemperatursicherung 30-85 / 110°C sorgt für die Einhaltung der eingestellten Maximaltemperatur. Der Thermostat wird in den installationsseitigen Steuerstromkreis geschaltet. Sonderanfertigungen auf Anfrage möglich.

Durchlauferhitzer Wasser – Öl

Behälter aus Edelstahl 1.4435 mit Flansch aus Stahl, einseitig 18/22 5 Mo plattiert oder Behälter aus Stahl 37 roh. Verzinkte Ausführung auf Anfrage. Lackierung in RAL 3002 Karminrot (andere Farben gegen Mehrpreis). Rohrheizkörper in Edelstahl mittels Nippel in Blindflansch eingebaut. Das stirnseitig angebaute Anschlussgehäuse enthält: Thermostat einstellbar von 30 – 85 °C, Begrenzer fest eingestellt auf 110°C, beide in Haupt- oder Steuerstromkreis geschaltet, Anschlussklemmen und Kabelverschraubung. Erhältlich mit oder ohne Isolation. Für die Herstellung des Durchlauferhitzers benötigen wir folgende Angaben: Montageart, Position und Grösse der Ein- und Austritte, Anzahl Heizgruppen, Leistung, Spannung, Materialbeschaffenheit, mit oder ohne Isolation, Medium, Betriebstemperatur, Thermostatkopf durch Deckel geführt oder im Gehäuse, Lackierung. Vor Inbetriebnahme ist der Durchlauferhitzer sorgfältig zu entlüften. Vorhandene Luftblasen könnten zur Zerstörung der Heizung führen.

Düsenheizkörper

Eine entscheidende Bedeutung kommt der exakten Temperaturregelung bei der Zylinder- und Düsenheizung zu. Dabei ist wichtig, die Düse auf der ganzen Länge geregelt zu beheizen. Nur so lässt sich eine örtliche Überhitzung oder ein mögliches "Einfrieren" der Schmelze verhindern.

Düsenheizungen

Bei einem Abfall der Temperatur unter 345°C erhärtet die Schmelze sehr schnell. Aus diesem Grund ist es erforderlich, die Düse mit einem ausreichend grossen Heizelement auszurüsten, damit die Schmelze nicht erhärtet und Stopfen bildet.

Elektrisch

Elektrizität (von griechisch ἤλεκτρον ēlektron „Bernstein“) ist der physikalische Oberbegriff für alle Phänomene, die ihre Ursache in ruhender oder bewegter elektrischer Ladung haben. Dies umfasst viele aus dem Alltag bekannte Phänomene wie Blitze oder die Kraftwirkung des Magnetismus. Der Begriff Elektrizität ist in der Naturwissenschaft nicht streng abgegrenzt, es werden aber bestimmte Eigenschaften zum Kernbereich der Elektrizität gezählt: Die elektrische Ladung. Sie ist eine Eigenschaft bestimmter atomarer Teilchen wie der negativ geladenen Elektronen und der positiv geladenen Protonen, die als Ladungs-träger bezeichnet werden, und wird in der Einheit Coulomb gemessen. Die Bezeichnung positiv bzw. negativ ist illkürlich gewählt. Wesentliche Eigenschaft ist, dass sich gleichnamige elektrische Ladungen abstoßen, während sich ungleiche Ladungen anziehen. Der elektrische Strom. Er beschreibt eine Bewegung von elektrischen Ladungsträgern, wird in der Einheit Ampere gemessen und ist unter anderem Ursache von magnetischen Feldern. Durch beschleunigte Bewegung elektrischer Ladungen werden elektro-magnetische Felder erzeugt, die im Bereich der Elektrodynamik beschrieben werden und sich unabhängig von elektrischen Leitern im Raum ausbreiten können.Außerdem zählen dazu Feldgrößen wie das elektrische Feld, das Zustandsgrößen von elektrischen Ladungen im Raum beschreibt. Die damit verknüpfte elektrische Spannung, auch als elektrisches Potential bezeichnet, verknüpft die Energie mit der elektrischen Ladung im elektrischen Feld. Sie wird üblicherweise in der Einheit Volt gemessen.

Elektrische Weichenheizungen
Schnee und Eis sind die grössten Störfaktoren aller Weichenanlagen und haben äusserst nachteilige Auswirkungen. Nicht nur müssen die Weichen in mühsamer Handarbeit von Schnee und Eis gesäubert werden; auch die Einhaltung des Fahrplanes ist in vielen Fällen in Frage gestellt. Wir fabrizieren daher zweckmässige, einfach auf den Schienenfuss oder am Schienensteg zu montierende Elektro-Weichenheizungen, die Ihnen diese Sorgen abnehmen. Die Weichenheizungen können an Ort und Stelle oder aber vom nächsten Stellwerk aus mit Fernsteuerung geschaltet werden. Wir liefern auch Spitzenverschluss- und Barrierenantriebs-Beheizungen.
Ex-Heizgeräte

Zusätzlich zu den EX-Heizkörpern stellen wir auch EX-Heizgeräte- und Anlagen nach Ihren Anforderungen her. Zur Überwachung von Raum, Medium und Oberfläche sind elektronische Temperaturregelgeräte in EX-Ausführung erhältlich.

Ex-Heizkörper
Zum Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen, Zone 1, z.B. in der petrochemischen, chemischen und pharmazeutischen Industrie, Erdöl- und Erdgasgewinnung und -verteilung, Lack- und Farbenindustrie, Umwelttechnik usw.
Gehäuse: EEx de IIC bzw. EEx d IIB.
Eingebauter Temperaturregler /-begrenzer zur Einhaltung der Temperaturklasse. Spannung 110 V...690 V, 1 oder 3 Phasen.
Fassheizer

Je nach Anwendung auch Kanisterheizer oder Containerheizer genannt – werden zur Erwärmung und Reduzierung der Viskosität von Stoffen und Flüssigkeiten in Stahlfässern eingesetzt, um diese leicht in kleinere Gebinde abfüllen oder pumpen zu können, beispielsweise Teer, Lack, Harz, Fett und Schokolade. Die Aufheizdauer beträgt je nach Ausführung und Leistung des Heizers zwischen 10 und 48 Stunden bei einem 200-Liter-Fass.

Frostschutzheizung

Die Frostschutzheizung aus Edelstahl eignet sich besonders als Frostschutzeinrichtung, Schaltkastenheizung und zum Temperieren von Räumen.

Heizelement

Elektrische Heizelemente sind die verbreitetste Form, sie wandeln elektrischen Strom in Wärme um. Meist beinhalten sie eine stromdurchflossene Heizwendel, die gegenüber dem zu erwärmenden Stoff elektrisch isoliert ist. In industriellen Öfen wie z. B. Durchlauföfen[1] werden solche elektrischen Heizelemente[2] als Alternative zur Beheizung mit Erdgas genutzt. Es können Temperaturen bis über 1200 °C erreicht werden. Eine Sonderbauweise sind „selbstregelnde Heizelemente“ aus Kaltleitern. Mit steigender Temperatur wird auch der Widerstand größer und die Heizleistung P = U²/R sinkt. Dadurch stabilisiert sich die Temperatur. Elektrische Heizelemente sind heute in sehr vielen Haushaltsgeräten anzutreffen - in Durchlauferhitzern, Waschmaschinen, Toastern, Haartrocknern, Bügeleisen, Kaffeemaschinen, aber auch in industriellen Anwendungen wie Heizschläuchen, Heizhauben oder Heizmanschetten. Diese Form der Wärmezufuhr trägt (in Deutschland) den größten Teil zum Strombedarf bei. Das ist kritisch zu betrachten, da die Stromerzeugung verhältnismäßig aufwändig ist. Einen Verbrennungsvorgang direkt als Wärmequelle zu nutzen ist dagegen wesentlich günstiger, erfordert aber meist einen höheren technischen Aufwand, als nur einen Stecker in die Steckdose zu stecken.

Heizplatten
Ein wichtiges Laborgerät vor allem in der Chemie und Biologie. Man benutzt sie, um die verschiedensten Gefäße zu erwärmen, so z. B. Heizbäder, Erlenmeyerkolben oder Bechergläser. Es gibt einfache Heizplatten, ähnlich einer Herdplatte und welche mit zusätzlichem Magnetrührer. Nur letztere erlauben die Verwendung eines magnetischen Rührstäbchens (auch als Magnetfisch oder Rührfisch bezeichnet). In der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik werden Heizplatten zum Ausbacken von Fotolack-Schichten auf Wafern verwendet.
Heizregister

ein rekuperativer Wärmeübertrager und wird in der Gebäudeklimatisierung eingesetzt.
In Lüftungs- und Klimaanlagen erhöht es zur Luftaufbereitung die Temperatur.
Das Heizregister kann für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt werden.
Vorerhitzer
heben im Winter die frische Außenluft auf +5 °C an, um Frostschäden an nachgeschalteten wassergefüllten Anlagenkomponenten zu verhindern.
heben zur Filtertrocknung die Lufttemperatur um 2 bis 3 °C an, damit Nebel oder von der Luft mitgetragene Regentröpfchen den zu schützenden Luftfilter nicht durchnässen.
heben vor einer Verdunstungsbefeuchtung die Lufttemperatur an, um eine bessere Feuchteaufnahme der Luft zu erreichen.
Erhitzer temperieren die frische Außenluft so, dass die Zuluft nicht zu kalt in die Räume gefahren wird.
überwärmen die Zuluft so, dass die statische Heizung der Räume entlastet oder ersetzt wird.
Nacherhitzer sind einem Kühler nachgeschaltet und heben die Lufttemperatur hinter einem Entfeuchtungprozess so weit an, dass die Zuluft nicht zu kalt in die Räume gefahren wird.
ist einer Wärmerückgewinnung nachgeschaltet, um die Zulufttemperatur über die Ablufttemperatur anzuheben.
sind der zentralen Luftaufbereitung nachgeschaltet und stellen für verschiedene Zuluftzonen unterschiedliche Temperaturen zur Verfügung.
Der Begriff wurde auch für eine Erweiterung des Ofenrohres für Holz- und Kohlezimmeröfen verwendet, durch die der Rauch geleitet wurde, um noch mehr Wärme abzugeben, ehe der Rauch in den Kamin geleitet wurde. Man könnte auch von einer Nachschaltheizfläche sprechen.

Panzerkonvektor

Unverwüstliche Direktheizgeräte aus Chromnickelstahlblech 1.4404. Sie werden in öffentlichen Anlagen wie Toiletten und Wartestationen, aber auch in feuchten Räumen, Schlachthäusern, Kläranlagen, Maschinenräumen usw. eingesetzt. Mit ihrer kombinierten Strahlungs- und Konvektionsheizung eignen sich sie zum Temperieren in der Übergangszeit wie auch zum durchgehenden Beheizen von exponierten Räumen.

Tauchsieder

Zum Erhitzen von Wasser mit Hilfe von elektrischer Energie. Dazu wird er in einen wassergefüllten Behälter eingetaucht. Ein Tauchsieder besteht im Wesentlichen aus einem Rohrheizkörper, der über ein Kabel mit einem Stecker verbunden ist. Das Schutzrohr des Rohrheizkörpers besteht meist aus vernickeltem oder vergoldetem Messing, Kupfer oder Edelstahl und ist bei den meisten neueren Geräten über den Schutzleiter der Anschlussleitung mit dem Schutzkontakt des Steckers verbunden. Der Anschluss des Rohrheizkörpers an das Kabel ist zugleich als wärmeisolierender Griff ausgeführt.

Waggonheizung

Die Grundplatte ist aus Aluminium- und Chromstahlblech 1.4016 gefertigt und mit einer Isolation (20 mm) versehen. Die Beheizung erfolgt mit Rohrheizkörpern, Edelstahl 1.4541, welche auf Träger aus Steatit auf den Sockel montiert sind. Die schwingungsgedämpfte Heizung funktioniert völlig geräuschlos. Als Schutz dient eine gelochte Abdeckung aus farblos eloxiertem Peraluman-Blech mit Dehnungselementen. Die Abdeckung ist je nach Ausführung oben und unten angeschrägt. Ein weiterer Pluspunkt ist das eingebaute
Sicherheitsblech als Tropfschutz für flüssige und feste Medien. Im Sockel befinden sich Befestigungsbohrungen für die Montage.
In der Rückwand angebracht ist eine Durchführungstülle - mit Zugdruckentlastung Der elektrische Anschluss wird auf Klemmen geführt. Der Überhitzungsschutz mit Sicherheitsthermostat ist fest auf 80 °C eingestellt.

Wärmeplatten

Die Wärmeplatten eignen sich für verschiedene Wärmeprozesse bis 300 °C (Begrenzung bei 350°C) in Labor und Werkstatt.

Widerstandsthermometer

Elektrische Bauelemente, welche die Temperaturabhängigkeit des elektrischen Widerstandes von Leitern zur Messung der Temperatur ausnutzen. Reine Metalle zeigen stärkere Widerstandsänderungen als Legierungen und haben einen relativ konstanten Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes. Für präzise Messungen verwendet man korrosionsbeständige Metalle, meist Platin, da diese besonders wenig Alterung zeigen, und da die Thermometer daraus mit geringen Fehlergrenzen zu fertigen sind. Der temperatur-empfindliche Sensor, der Messwiderstand, kann auch aus Keramik (gesinterte Metalloxide) oder Halbleitern bestehen, womit sich sehr viel höhere Temperaturkoeffizienten als mit Metallen und damit auch viel höhere Empfindlichkeiten erzielen lassen, aber mit geringerer Präzision und erheblicher Temperaturabhängigkeit des Temperaturkoeffizienten selbst. Man bezeichnet diese Widerstände als Thermistoren, wobei Heißleiter (NTC-Widerstände) in der Messtechnik eher verwendet werden als Kaltleiter (PTC-Widerstände).